You are viewing [info]f060047's journal

't heeft geregend
13 most recent entries

Date:2007-05-08 23:42
Subject:Umzug!
Security:Public
Mood: (nur ein bisschen)

Nachdem ich umgezogen bin, tut es mein Blag auch. Von hier nach kellermensch.de/blag/. WordPress ist nämlich viel cooler. So.

3 comments | post a comment



Date:2007-05-03 23:16
Subject:il ferro va battuto finché è caldo
Security:Public
Mood: okay

Nachdem Roberta und ich meinen Computer und das Internet in der neuen Wohnung miteinander bekannt gemacht haben, nun mal wieder ein kurzer Bericht von mir. Fotos dazu hätte ich, aber der PC erkennt das Handy nicht... Naja, jedenfalls: Viel los.

Erstens:
Es gibt ganz viel zu feiern: Meinen Umzug (in das beste Zimmer überhaupt), den Koninginnendag und die Nacht davor, Ninos und meinen Geburtstag (am selben Tag, an dem man auch die niederländische Unabhängigkeit feiert) und das Leben und alles.

Zweitens:
Der großartige Parserimplementierungskurs, den ich besuche, verursacht einen Arbeitsaufwand von mindestens zweiundzwanzigtausend Stunden pro Woche.

Drittens:
Die Wassertemperaturen steigen! Also fahr ich fast jeden Morgen schwimmen, außer wenn mich erstens und zweitens davon abhalten. Am Seeufer traf ich auch ganz unerwartet meinen Glauben an die Menschheit wieder (in Form von Müll ;).

Viertens:
Italienerinvasion! In diesem Rahmen wurde gemutmaßt, ob man Italienisch durch Osmose lernen kann. Außerdem habe ich die sogenannte Sprachbarriere erfahren und hätte ihr am liebsten in den A... getreten.

1 comment | post a comment



Date:2007-04-21 15:46
Subject:Schai ma nana, Habibi!
Security:Public
Mood:awake

Seit Sonntag bin ich aus der arabischen Welt zurück, bestärkt in der Überzeugung, dass Urlaub nicht überbewertet wird, dass es ein Leben ohne Linguistik gibt und dass in der Natur zu liegen tatsächlich die schönste Form der Entspannung ist. Es war faszinierend und ich fühle mich erholt wie schon lange nicht mehr. Wenn Uli und Anne mir ihre Fotos haben zukommen lassen, ich das Blag auf WordPress umstelle und außerdem mal viel Zeit habe (Haha!), schreibe ich mehr dazu.

Die Welt ist derweile immer noch die alte und hat zum Glück nichts von ihrer liebenswerten Absurdität eingebüßt (z.B. hat mich gerade eine Ameise in die Zunge gebissen..). Ansonsten ist alles aufgrund fehlender Totlinien recht entspannt und weil ich eine Kanne grünen Tee getrunken habe, bin ich auch gar nicht müde, obwohl ich zu wenig geschlafen habe.

Das schlechte Papier, das ich zur ESSLLI Student Session eingereicht habe, ist übrigens wie erwartet abgelehnt worden. Allerdings haben vier von fünf Gutachtern dafür gestimmt, es anzunehmen, was beweist, wie weit man in der Linguistik mit Schrott kommen kann, wenn man's drauf anlegt.

post a comment



Date:2007-03-26 22:40
Subject:Auszeit
Security:Public
Mood: excited

Mittwoch* Donnerstag früh fliege ich mit Uli und Anne in den Urlaub, auf die hoffentlich wirklich unbedenklichen Inseln des Friedens zwischen all den Schurkenstaaten: Jordanien und Syrien. Das erste mal richtig Urlaub seit September 2005. Das erste mal nicht-abendländische Kultur. Das erste mal Wüste, Kamele und biblische Schauplätze. Und ich fühle mich richtig urlaubsreif, dementsprechend freue ich mich. Obwohl Rick heute behauptete, Jordanien sei die schlangenreichste Gegend der Welt... *uärgs*

Ich komme dann am 15. April irgendwann spät abends zurück. Bis dahin werde ich nicht erreichbar sein. Sowas großartiges, wie es der Tyko macht, werde ich gar nicht erst versuchen. Und wenn meine Mailbox überläuft, ist mir das egal. Denn ich habe Urlaub und das meine ich ernst! :) (Soll ja auch Leute geben, die "Arbeitsurlaub" machen. Und das in einem Alter, das höher ist als Sebastians gefühltes.)

Doei en tot later!


Spruch der Woche: Auf das Verbot, militärische Einrichtungen zu fotografieren, wird besonders hingewiesen. Der Begriff der militärischen Einrichtung wird von den syrischen Behörden umfassend ausgelegt. (Auswärtiges Amt, Sicherheitshinweise Syrien)


------------
* Zeitgefühl war noch nie meine Stärke ;)
(Manchmal gewinnt man dadurch einen Tag Zeit. Das fühlt sich toll an!)

1 comment | post a comment



Date:2007-03-19 20:14
Subject:Quo vadis, Welt?
Security:Public
Mood: sad

Draußen ist Wetter. Erst hat es in riesengroßen Flocken geschneit (Sensation!), die natürlich sofort wegtauten, dann hat die Sonne geschienen als wolle sie alle blenden, und jetzt regnet und graupelt es abwechselnd und pendelt sich damit passend zur allgemeinen Stimmung ein. Denn Traurigkeit liegt über dem Institut, aufgrund der Tragödie, dass Tanya Reinhart am Wochenende sehr unerwartet gestorben ist. Die Realität dessen sickert langsam durch (ins Bewusstsein, von wo auch immer) und ich kann mich nur schwer dagegen wehren, melancholisch in eine Kerzenflamme zu starren, statt dieses bekackte Buchreview fertig zu schreiben (wegen der nahenden Totlinie hätte ich fast gesagt).

Apropos Dinge erledigen: Ich überlege ernsthaft, die Technik meines Betreuers zu übernehmen. Man stapelt alles, was man tun muss, und - das ist der wichtige Teil - sobald was zu weit unten im Stapel ist, wird es vergessen. Das hält die Aufgaben immer in überschaubarer Menge, statt dass sich hoffnungslos viel anhäuft. Ich muss nur noch mein Pflichtgefühl, dass da ein paar Skrupel hegt, zum Schweigen bringen.

Es gibt übrigens auch erfreuliche Nachrichten:
Trotz der drohenden Gefahr von Alternativkostenreue habe ich beschlossen umzuziehen. Gleiche Straße, nur ein paar Häuser weiter in ein ultimativ cooles Zimmer; erster Stock, große Fenster, gemütliches Bett und eine Art Terrasse. Mit Linguisten zusammen, höhö. Vor einer Weile noch hätte ich das gruselig gefunden, jetzt fühlt sich's gerade vollkommen harmlos an. Und eigentlich wäre es perfekt, die Katze mitzunehmen, da ich sie ja eh Roberta schenken wollte, mit der ich jetzt zusammen ziehe. Aber Arf gehört wirklich jemandem, ist neuerdings mit einem Halsband markiert und taucht nicht mehr auf -- außer heute ganz kurz; da hat sie aber leider nicht mitbekommen, dass sich eine Maus bei uns im Wohnzimmer versteckt.
Und das ob der Unruhen risicogebied betitelte Nachbarviertel, wo unlängst das ehemalige Polizeibüro in Brand gesteckt wurde und extra angereiste Hooligans sowie friedliche Demonstranten aus der Nachbarschaft in Massen verhaftet wurden, hat sich unter permanenter Polizeipräsenz wieder einigermaßen beruhigt.

Mein Fahrrad ist derweile mehr und mehr geschrottet, nachdem vor einer Weile die Kette brach und sie seitdem nicht mehr die alte ist (was man daran merkt, dass sie einen ab und zu ins Leere treten lässt). Außerdem liefert die Bremsenfestziehschraube nicht den gewünschten Effekt und dann hatte ich es letztens dem ziemlich betrunkenen Timmy geliehen (danke, South Park, für die permanente Assoziation "Timmmeyyy!"), der damit angeblich nicht gestürzt oder mächtig wogegen gefahren ist, obwohl mir unklar ist, wie er es dann geschafft hat, das Lichtkabel zu zerreißen und den massiven Lenker zu verbiegen.

Ungefähr zeitgleich träumte ich merkwürdigerweise, dass man mir den Schädel öffnete und mein Gehirn betrachtete, um nach eingehender Untersuchung festzustellen, dass man nicht operieren müsse (zum Glück!). Dann bin ich den halben Tag mit offenem Schädel rumgerannt, in der ständigen Sorge, dass da irgendwas reinkommt, bis die Ärzte abends endlich erneut auftauchten, um die Teile meiner Schädelplatte wieder einzusetzen. Echt kein schönes Gefühl, so ein offener Schädel, ist mir jetzt noch unangenehm, wenn ich nur dran denke. Und ich will ja gar nicht wissen, was das zu bedeuten hat :P


Spruch der Woche: "Free will is a waste of time." (mdr, The Haskell Sequence)


Nachtrag: Freude! Annes Tochter ist zur Welt gekommen und ist gesund und total hübsch :)

1 comment | post a comment



Date:2007-03-13 22:39
Subject:"...dass das Leben vielleicht alles ist, aber sicher nicht klein und scheiße"
Security:Public
Mood: calm

Was nicht alles für Dinge passieren:

Barynia hat wahrscheinlich die Knetwendel des Brotbackautomaten im Brot gelassen. Irgendwann hat sie den Rest Brot weggeschmissen. Und nun ist die Knetwendel nirgends zu finden...

Und der Zug, mit dem ich heute früh nach Amsterdam fahren wollte, war schon auf halbem Wege, als er langsam anhielt, eine ganze Weile regungslos da stand und dann wieder zurücksetzte, mit der Begründung: "Die Gleise nach Amsterdam sind besetzt. Wir fahren jetzt zurück nach Utrecht."
(Gut, dass ich mich gerade noch davon abhalten konnte laut loszulachen, denn wie sich rausstellte war es wegen eines Zugunfalls.)

Ansonsten hat man heute die Nottrinkwasserversorgung getestet und festgestellt, dass sie gesichert ist (z.B. im Falle einer landesweiten Trinkwasservergiftung durch Terroristen oder einer Katatrophe ähnlichen Ausmaßes).Trotzdem kein Grund, sich sicher zu fühlen. Denn seit Sonntag abend, als im Stadtteil nebenan ein junger Mann von einem Polizisten in Notwehr erschossen wurde, ist die ganze Nachbarschaft in Aufruhr.

post a comment



Date:2007-03-10 23:56
Subject:eigentlich gibt's nix zu berichten
Security:Public
Mood: sleepy

Siegen und Leipzig hinter mir lassend, musste ich feststellen, dass die Nachtzugverbindung nach Utrecht nicht so toll ist wie gehofft. Ein paar Stunden Schlaf im tschechischen Euronightzug, in dem ich mir ein Abteil mit einer sich über alles beschwerenden Frau teilte, die mir hauptsächlich erklärte, warum Frankfurt viel besser ist als Leipzig (z.B. was das Arbeiten als Prostituierte angeht), dann eine Stunde Aufenthalt in Frankfurt, zu deren Versüßung ich mir Goethes gesammelte Gedichte gekauft hab, und den Rest des Tages war ich nicht wirklich zu viel zu gebrauchen. So wie heute. Was allerdings daran liegt, dass ich gestern nacht mit meinen Mitbewohnern im Tivoli war, welches ein bisschen mehr weniger gestylte Leute vertragen könnte, damit ich mich nicht immer so anders als alle anderen fühle.
Und der Rest ist... Arbeit (aka Spaß).


Spruch der Woche: Science. It works, bitches. (xkcd)

post a comment



Date:2007-02-26 19:37
Subject:Ein Kicker, ein Kicker aus Maasland!
Security:Public
Mood: hyper

Schalke auf Platz 1 der Bundesliga, 9 Punkte vor Bayern. Was für einen besseren Moment kann es geben, um die aktuale Welt in eine dieser lang ersehnten möglichen Welten umzuwandeln, die die Existenz eines Kickertisches enthalten? Und so haben Arjen und ich heute also unseren Plan in die Tat umgesetzt, einen Universitätstransporter gemietet, sind nach Maasland gedüst und haben einen gebrauchten, aber sehr gut erhaltenen Garlando G-500 für 280 Euro gekauft. WOOHOO!!! :)))



Das Eröffnungspiel Niederlande - Deutschland musste bei einem Spielstand von 1:2 wegen zu hoher Geräuschbelästigung unterbrochen werden, wurde etwas später aber fortgesetzt und nach einem spektakulären Torwarttor in letzter Minute knapp mit 8:10 zugunsten von Deutschland entschieden.

Und jetzt muss ich mich mal davon abhalten, Family Guy zu schauen, und dafür lieber meinen DGfS-Vortrag vorbereiten :P Denn morgen geht es nach Siegen. Deswegen ist der Spruch der Woche: "Was ist schlimmer als verlieren?" (René Schiering)

3 comments | post a comment



Date:2007-02-19 23:15
Subject:Hier endet die Demoversion
Security:Public
Mood: good

Am Wochenende wurde gekocht, um das chinesische Neujahr zu feiern, in dessen Zuge ich in den Genuss von scharf gewürztem Seegras und belgischem Mousse au chocolat gekommen bin und mein Englischvokabular um so nützliche Worte wie albumen erweitert wurde.

Ich war außerdem letzte Woche das erste mal im CWI (Centrum voor Wiskunde en Informatica) in Amsterdam, wo Jan van Eijck sein Büro hat und was laut einem anderen Doktoranden von ihm viel besser als das UiL in Utrecht ist. Das Gebäude war in den 70ern mal sehr modern gewesen; künstlerisches Element sind überlebensgroße Lambdas, wo sich das Logikerherz freut, während das Ästhetikgefühl leichte Zweifel ob eines solchen Gefühles hegt. (Im Internet gibt's davon leider nur zwei komische Bilder: dieses, wo sinnigerweise der Eingang gekennzeichnet ist, und jenes, wo das Lambda links an den Bildrand gedrängt ist, während die Mitte von einem Fremden mit unvorteilhafter Armbewegung eingenommen wird...) Der Ausflug war auch ansonsten recht kultig, weil das CWI nicht im Zentrum, sondern in Amstel gelegen ist, wo Dinos noch ganz normal zu sein scheinen (denn tatsächlich standen zwei Häuser weiter gleich zwei davon):

(Und wenn das nicht Handyfotoqualität vom feinsten ist! ;)

Spruch der Woche ist diesmal ein Beispielsatz aus einem Artikel über Resumptivpronomen im Schweizerdeutschen:
"S Fettnäpfli, won i drii trampet bin, isch eigetli nöd z überseh gsii."


P.S.: Ich bin ja leicht zu beeindrucken, so z.B. durch Julian Beevers Straßenmalereien....

3 comments | post a comment



Date:2007-02-14 23:13
Subject:Trainspotting
Security:Public
Mood: cranky

An manchen Tagen weiß man nicht so richtig, was man mit sich anfangen soll, und heute abend ist so ein Tag. Also hab ich beschlossen, einen Spaziergang zu machen, was immerhin ein paar sehr interessante Entdeckungen bereithielt:

1. Der Albert Heijn in meinem Stadtviertel macht wirklich schon 21:00 zu. D.h. wenn man viertel zehn merkt, man würde gerne ein Bier trinken, hat man entweder was zu Hause oder es ist einfach zu spät (siehe Punkt 3).

2. Ein Kickertisch! Den hab ich ganz unvorbereitet im eingezäunten Freigelände eines Kindergartens gesehen und war so perplex, dass ich erst nach einer Weile Anstarren gemerkt habe, dass ich derweile mit dem linken Fuß mitten in einem Hundehaufen stehe :P

3. Entweder das Gesetz oder fehlender Marktriecher halten holländische Tankstellen vom Umsatz ihres Lebens ab: Keine der Tankstellen hier verkauft auch nur einen Tropfen Alkohol.

4. Hinter einer der Tankstelle in der Nähe befindet sich ein Zugabstellbahnhof, der nur halbherzig von Bauzäunen umgeben ist. Da hab ich mich hingesetzt, die über Nacht parkenden und die ab und zu in der Ferne vorbeifahrenden Züge angeschaut und eine überteuerte Mangomilch getrunken (denn siehe Punkt 3).

Und dann bin ich wieder nach Hause gegangen und hab mich gefreut, dass Werder gegen Ajax gewonnen hat (tja, da hat die Hollandisierung ihre Grenzen ;).

1 comment | post a comment



Date:2007-02-08 21:20
Subject:"Und es werden komische Zeiten kommen..."
Security:Public
Mood: busy

Heute ist ein Tag, wie er nur einmal im Jahr vorkommt: Es hat geschneit!! Und Utrecht war weiß! (Zumindestens für ein paar Stunden, dann war alles Matsch und es hat wieder geregnet...)

Gestern war ich beim Fakultätseinführungstag, wo wir eine Führung durch die Experimentallabors im Keller bekommen haben (schnieke Eye-tracking-Technik) und wo wir u.a. etwas über die kruzialen Faktoren beim Schreiben einer Doktorarbeit gelernt haben. Und den warnenden Indikatoren nach zu urteilen, bin ich im Moment ein bissel ein student at risk. Ich mach nämlich Zeug, das mit meinem eigentlichen Projekt nix zu tun hat. Z.B. war ich letzte Woche bei einem Kurs über Quantencomputer in Amsterdam, der genauso interessant wie nerdy war. Aber andererseits hab ich festgestellt, dass ich gar nicht so geekig bin, wie ich dachte, ich bin nämlich nicht die einzige von Jan van Eijcks Studenten, die seine Erdös-Nummer nachgeschaut hat und toll fand, dass sie 4 ist :)
Und heute war ich in einem Kurs, in dem ausschließlich komische Leute drin saßen (angefangen beim Dozenten). Das war etwas verwirrend.
Ansonsten stürze ich mich jetzt nach einer Woche reich an Weggehen und einem ausufernden Wochenende in den Haufen Arbeit, der sich vor mir aufgetürmt hat... *stürz*


Spruch der Woche: "Software gets slower faster than hardware gets faster." (Niklaus Wirth)

1 comment | post a comment



Date:2007-01-25 22:23
Subject:"Meine Unbekümmertheit wandelte sich in kontrollierte Spontanität. " (Mehmet Scholl)
Security:Public
Mood: hopeful

Hier ein Blick ins normalerweise nicht so leere Dachbodenbüro der "dissertation factory" mit meinem Arbeitsplatz im Vordergrund (100 Punkte für den/die, der/die das Tier findet, das ganz klein zu sehen ist; 500 Punkte für den/die, der/die auch noch erkennt, welcher Spezies es angehört ;)


arbeitsplatz


Da saß ich also heute und hab ich mich vom Schreiben des sinnlosen progess reports abgehalten durch gelegentliche Kickertischsuche im Internet und anschließende Korrespondenz mit Arjen. Ich würde einen Lehmacher bevorzugen, während Arjen die ganze Zeit Garlandos raussucht. Vorteil von letzteren ist, dass man gebrauchte Exemplare in Holland bekommt, was das ganze preiswerter macht. Der Nachteil ist, dass die meistens eine Glasplatte und Münzeinwurf haben. Die gewünschte An- oder Abwesenheit dieser zwei Merkmale muss wahrscheinlich nochmal bei einem Vrijdagmiddagborrel ausdiskutiert werden. Aber es keimt in mir schon eine unbestimmte Vorfreude auf den Moment, in dem der erste Ball rollt :))

Ich habe heute übrigens gelernt, dass die Luftfeuchtigkeit in Utrecht recht hoch ist, was ein Faktor ist, der den Zustand beim Aufwachen negativ beeinflusst, was erklären würde, warum ich, seit ich hier bin, solche Probleme habe früh aus dem Bett zu kommen...

Spruch der Woche: "Drink coffee - Do stupid things faster and with more energy."

Das war so passend, als ich es am Montag auf einer Plakette in dem Kaffeeladen las, vor dem Min und ich auf dessen Öffnung warteten (wegen richtigem Kaffee, nicht zu verwechseln mit Coffeeshop), als uns der Transporter einer Metzgerei ins Auge fiel, auf dem eine lächelnde Kuh zu sehen war, unter der geschrieben stand: "It's nice to meat you!" Boah!! (Und man kann nicht mal wirklich behaupten, dass der richtig schlecht ist...)

3 comments | post a comment



Date:2007-01-18 19:05
Subject:Sturm und Drang
Security:Public
Mood: cheerful

Wie in Deutschland tobt auch hier der Wind, so dass es alle Mülltonnen umhaut und man sich auf dem Fahrrad vom Rückenwind bergan schieben lassen könnte (wenn es hier ein bergan gäbe und der Wind beim Fahrradfahren jemals von hinten kommen würde).
Apropos Fahrrad: Mein Fahrrad (laut Nino "the fastest bike in Utrecht") hat vor ein paar Tagen eine Neigung zum spontanen Selbst-Tuning entdeckt: Ab und zu lockert sich ein unwichtiges Teil und dann klappert es so, wie sich das für ein holländisches Fahrrad gehört.
Es ist jedenfalls gut, dass ich die LOT-Winterschule diese Woche geschwänzt habe. Sonst würde ich jetzt aufgrund des unter dem Wetter zusammengebrochenen Bahnsystems in Nijmegen festsitzen -- wie Min, die behauptete, sie hätten durchgesagt, dass es ihren Zug nach Deutschland geblasen hat.

Ansonsten sind nur zwei aufregende Dinge passiert: Ich habe gestern das erste mal in einem längeren Telefongespräch eine Badmintonbahn auf Niederländisch reserviert (Erfolgserlebnis 1) und heute endlich mein erstes Lisp-Programm fertig geschrieben (Erfolgserlebnis 2). Mit letzterem kann man lexikalische Einheiten zu komplexeren Einheiten mergen, Dinge bewegen (vorausgesetzt, dass dabei Merkmale gelöscht werden), und am Ende kann man Phasen abschließen, d.h. alle lexikalischen Einheiten, die noch unvaluierte bzw. nicht-gelöschte Merkmale enthalten, werden an den Phasenrand bewegt und dann wird die Schwester des Phasenkopfes "vergessen". Programmiertechnisch n00bish und linguistisch inadäquat, aber ein lustiges Spielzeug :)


Wort der Woche: Alternativreue Alternativkostenreue
Spruch der Woche: "Imagine you want to measure the depth of a lake. That's a two-dimensional problem; that's managable. But if we had a thousand-dimensional lake..." (Bert Kappen)

8 comments | post a comment


browse
my journal